Die Suche nach geeigneten Kompensationsflächen war lange Zeit ein mühsamer, zeitaufwändiger Prozess. Projektträger verbrachten Wochen damit, potenzielle Flächen zu identifizieren, Eigentümer zu kontaktieren und Eignung zu prüfen. Mit modernen Algorithmen und Dateninfrastruktur gehört das der Vergangenheit an.
Das Problem der traditionellen Flächensuche
Wer heute eine Kompensationsfläche für ein Bauprojekt sucht, steht vor mehreren Herausforderungen:
- Fragmentierte Informationen: Flächendaten liegen verstreut bei verschiedenen Eigentümern, Behörden und Maklern.
- Manuelle Eignungsprüfung: Jede Fläche muss einzeln auf Bodenverhältnisse, Naturschutzstatus und Erschließung geprüft werden.
- Intransparente Verfügbarkeiten: Ob eine Fläche tatsächlich verfügbar ist, erfährt man oft erst nach wochenlanger Recherche.
- Keine Skalierbarkeit: Für jedes neue Projekt beginnt die Suche von vorn.
Der datengetriebene Ansatz
Koi.green hat einen fundamentalen Paradigmenwechsel vollzogen: Statt reaktiv auf Anfragen zu warten, bauen wir proaktiv eine umfassende Flächendatenbank auf. Unser System kombiniert mehrere Datenquellen:
1. GIS-Daten und Fernerkundung
Satellitenbilder und georeferenzierte Daten ermöglichen uns, Flächeneignung auf Knopfdruck zu bewerten. Wir analysieren Bodentypen, Vegetation, Hangneigung und Wasserverhältnisse automatisiert.
2. Behördliche Daten
Integration von Naturschutzgebieten, Wasserschutzgebieten, Flächennutzungsplänen und anderen regulatorischen Informationen direkt in unsere Eignungsprüfung.
3. Eigentümer-Netzwerk
Über 340 Partner im Netzwerk bedeuten: Wir wissen bereits, welche Flächen grundsätzlich für Kompensation zur Verfügung stehen.
Der Matching-Algorithmus
Das Herzstück unserer Plattform ist der Matching-Algorithmus. Er berücksichtigt:
- Art und Umfang des Eingriffs
- Anforderungen der zuständigen Behörde
- Räumliche Präferenzen des Projektträgers
- Verfügbare Flächengrößen im Portfolio
- Ökologische Wertigkeit und Aufwertungspotenzial
Innerhalb von Sekunden präsentiert das System eine Rangliste geeigneter Flächen – mit allen relevanten Informationen, Preisen und Verfügbarkeiten.
Ergebnisse in der Praxis
Die Zahlen sprechen für sich:
- Zeitersparnis: Von durchschnittlich 6 Wochen auf unter 1 Woche bis zur Flächenidentifikation
- Trefferquote: 94% der vorgeschlagenen Flächen werden als geeignet bestätigt
- Kostentransparenz: Verbindliche Preise bereits im ersten Gespräch
Fazit
Die Digitalisierung der Flächensuche ist kein Nice-to-have mehr, sondern eine Notwendigkeit. Projektträger, die auf moderne, datengetriebene Lösungen setzen, gewinnen einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil: Sie können schneller planen, präziser kalkulieren und Projekte ohne Kompensations-Engpässe umsetzen.