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Landkreis Dahme-Spreewald

Kompensation im Landkreis Dahme-Spreewald

92 ha verfügbare Flächen für Erstaufforstung und Waldumbau. Naturraumkongruenz gesichert, Behördenabstimmung mit UNB Dahme-Spreewald inklusive.

92
Hektar gesamt
~26
ha Erstaufforstung
~66
ha Waldumbau
3
Naturräume
Industrie, BER-Umfeld und großflaechige Vorhaben

Waldkompensation in Dahme-Spreewald

Dahme-Spreewald liegt südöstlich von Berlin und umfasst sowohl den wachstumsstarken Speckgürtel als auch ländliche Gebiete im Spreewald. Großprojekte wie die Tesla-Gigafactory und die BER-Infrastruktur haben den Kompensationsbedarf im Landkreis deutlich erhöht. Die Landschaft bietet vielfältige Möglichkeiten für Erstaufforstung und Waldumbau und ist damit ein wichtiger Fokusraum, wenn Projektträger Kompensation im Landkreis Dahme-Spreewald planbar umsetzen wollen.

Zuständige Behörde

Untere Naturschutzbehörde

Landkreis Dahme-Spreewald

Website Dahme-Spreewald

Zusätzlich zuständig: Untere Forstbehörde (Erstaufforstung § 9 LWaldG)

Naturraumkongruenz

Naturräume in Dahme-Spreewald

Kompensationsmaßnahmen sollen nach BKompV Anlage 4 im selben Naturraum wie der Eingriff erfolgen. Dahme-Spreewald umfasst 3 Naturräume.

D10

Mittelbrandenburgische Platten und Niederungen

Erstaufforstung 115 ha
Waldumbau 288 ha
Gesamt: 403 ha Anfrage
D11

Fläming

Erstaufforstung 75 ha
Waldumbau 188 ha
Gesamt: 263 ha Anfrage
D12

Lausitzer Becken und Spreewald

Erstaufforstung 55 ha
Waldumbau 138 ha
Gesamt: 193 ha Anfrage
Ablauf

So funktioniert Kompensation in Dahme-Spreewald

Von der Bedarfsanalyse bis zur behördlichen Abnahme — wir begleiten Sie durch den gesamten Prozess im Landkreis Dahme-Spreewald.

01

Bedarfsermittlung

Wir analysieren Ihren Kompensationsbedarf nach BNatSchG und LWaldG Brandenburg für Ihr Projekt im Landkreis Dahme-Spreewald.

02

Flächenauswahl

Aus unserem Portfolio mit 92 ha verfügbaren Flächen in Dahme-Spreewald wählen wir passende Standorte im korrekten Naturraum.

03

Behördenabstimmung

Wir übernehmen die Kommunikation mit der UNB Dahme-Spreewald und der zuständigen Forstbehörde, erstellen alle Unterlagen und begleiten die Genehmigung.

04

Umsetzung & Pflege

Unsere Teams führen Erstaufforstung oder Waldumbau nach Waldbau-Richtlinie Brandenburg durch — mit 5–7 Jahren Kulturpflege bis zur behördlichen Abnahme.

Rechtlicher Rahmen

Gesetzliche Grundlagen

BNatSchG §§ 13–19

Eingriffsregelung: Vermeidung, Minimierung und Kompensation von Eingriffen in Natur und Landschaft.

HVE Brandenburg

Kern

Hinweise zum Vollzug der Eingriffsregelung (MLUK 2009): Biotoptypenbewertung, Kompensationsberechnung und Bilanzierungsmethodik.

LWaldG BB § 8

Waldumwandlung und Ersatzaufforstung. Ersatz im Verhältnis 1:1 bis 1:3 je nach Wertigkeit.

BKompV Anlage 4

Naturraumgliederung: Kompensation im selben Naturraum wie der Eingriff (Naturraumkongruenz).

Waldbau-Rl. (Grüner Ordner)

Verbindliche Vorgaben für Baumartenmischung, Pflanzverbände und Pflegestandards in Brandenburg.

Flächenpoolverordnung

Regelung zur Nutzung von Maßnahmen- und Flächenpools für die Kompensation (§ 16 BNatSchG, § 7 BbgNatSchAG).

Praxisleitfaden

Wie Projekte im Landkreis Dahme-Spreewald typischerweise vorbereitet werden

In der Praxis beginnt die Kompensationsplanung im Landkreis Dahme-Spreewald meist mit einer sauberen Zuordnung von Eingriff, Naturraum und Maßnahmenziel. Entscheidend ist, dass Flächenverfügbarkeit, Naturschutzfachlichkeit und Genehmigungslogik früh gemeinsam betrachtet werden. Genau hier entstehen sonst häufig Zeitverluste: Wenn Flächen erst spät geprüft werden oder Unterlagen nicht auf die Anforderungen der zuständigen Behörde abgestimmt sind, verschiebt sich der gesamte Projektzeitplan.

Für Vorhabenträger ist deshalb ein strukturierter Ablauf sinnvoll: zunächst Eingriffsumfang und Bilanzierungsansatz klären, anschließend realistische Flächenoptionen im passenden Naturraum sichern, danach die Abstimmung mit UNB und Forstbehörde takten. So lassen sich Nachforderungen reduzieren und Entscheidungen schneller treffen. Je nach Projektart kann zusätzlich eine belastbare Pflege- und Monitoring-Planung entscheidend sein, damit die Maßnahme auch über mehrere Jahre nachvollziehbar umgesetzt und dokumentiert wird.

Besonders relevant im Landkreis Dahme-Spreewald: Die Ausführung muss nicht nur rechnerisch passen, sondern auch operativ funktionieren - von Pflanzfenstern bis zur Flächenerreichbarkeit für Pflegeeinsätze. Ein früh abgestimmtes Vorgehen mit klaren Verantwortlichkeiten zwischen Planung, Umsetzung und Dokumentation erhöht typischerweise die Prozesssicherheit und verbessert die Chancen auf eine reibungsarme behördliche Abnahme.

Kurz-Checkliste für Projektträger

  • Ist der Kompensationsbedarf fachlich und zeitlich belastbar beschrieben?
  • Sind Flächenoptionen im passenden Naturraum bereits vorgeprüft?
  • Gibt es einen abgestimmten Unterlagenplan für UNB und Forstbehörde?
  • Sind Pflege, Monitoring und Nachweisdokumentation von Beginn an mitgeplant?
FAQ

Häufige Fragen zur Kompensation in Dahme-Spreewald

Welche Kompensation fällt bei Industrieansiedlungen in Dahme-Spreewald an?

Großprojekte wie Industrieansiedlungen erfordern umfangreiche Kompensation nach § 15 BNatSchG. Bei Waldrodung kommt zusätzlich § 8 LWaldG zur Anwendung. Die Kompensation kann durch Erstaufforstung, Waldumbau oder Maßnahmen in zertifizierten Flächenpools erfolgen.

Welche Naturräume deckt Dahme-Spreewald ab?

Der Landkreis liegt in den Naturräumen D10 (Mittelbrandenburgische Platten und Niederungen), D11 (Fläming) und D12 (Lausitzer Becken und Spreewald). Die Vielfalt ermöglicht die Zuordnung von Kompensationsmaßnahmen zu verschiedenen Eingriffsstandorten.

Gibt es besondere Anforderungen im Spreewald?

Der Spreewald ist als UNESCO-Biosphärenreservat besonders geschützt. Kompensationsmaßnahmen in Schutzgebietsnähe unterliegen strengeren Anforderungen, können aber gleichzeitig besonders hohe naturschutzfachliche Wertigkeit aufweisen.

Wie koennen Projekttraeger den Kompensationsablauf in Dahme-Spreewald beschleunigen?

Wichtig ist ein früher Abgleich von Eingriffsbedarf, Naturraumbezug und dokumentierten Flächenoptionen. Parallel sollten Unterlagenplan, Zuständigkeiten und Reportinganforderungen abgestimmt werden, damit spätere Nachforderungen und Terminverschiebungen reduziert werden.

Kompensationsbedarf in Dahme-Spreewald?

Wir finden die passende Fläche im Landkreis Dahme-Spreewald und übernehmen die komplette Umsetzung — von der Behördenabstimmung bis zur gesicherten Kultur.