Ökologische Kompensation aus einer Hand
Flächenbereitstellung, Umsetzung sowie Pflege & Monitoring - wir setzen das gesamte Spektrum ökologischer Kompensationsmaßnahmen um, mit Wald als Schwerpunkt und eigenen Umsetzungskapazitäten deutschlandweit.
Mit oder ohne eigene Fläche?
Der Unterschied entscheidet über Ihr Leistungsmodell - alles Weitere übernehmen wir in beiden Fällen.
Komplettpaket: Fläche + Umsetzung
Sie haben keine Fläche? Wir bringen sie mit - im richtigen Naturraum - und übernehmen Planung, Behörden, Umsetzung, Pflege und Nachweise.
Umsetzung auf Ihrer Fläche
Sie haben die Fläche - auch weil der Ausgleich intern im eigenen Geltungsbereich liegt? Wir liefern die Dienstleistung: Planung, Behördenabstimmung, Herstellung, Pflege und Monitoring - modular buchbar.
Vermittler oder Umsetzer?
Der Unterschied entscheidet darüber, wer im Zweifel geradesteht.
Reine Vermittlung
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Verantwortung
Endet mit dem Vertragsabschluss zwischen zwei Parteien.
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Ausführung
Dritte führen die Maßnahme aus - deren Auswahl und Qualität liegen außerhalb des Vermittlungsverhältnisses.
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Pflege über die Bindungsdauer
Die Jahrzehnte nach der Herstellung sind der eigentliche Prüfstein - wer pflegt, wenn der Vermittlungsvorgang längst abgeschlossen ist?
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Nachweise gegenüber der Behörde
Nachweise werden aus mehreren Quellen zusammengetragen.
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Bei Problemen (Kultur fällt aus, Frist gerät in Gefahr)
Zuständigkeitsfragen zwischen Vermittler, Flächeneigentümer und ausführendem Betrieb.
Umsetzung aus einer Hand
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Verantwortung
Ein Ansprechpartner bleibt über die gesamte Laufzeit zuständig.
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Ausführung
Eigene Teams und ein festes Partnernetzwerk setzen die Maßnahme um.
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Pflege über die Bindungsdauer
Die Entwicklungspflege über die gesamte Bindungsdauer ist Teil der Leistung - aus einer Hand.
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Nachweise gegenüber der Behörde
Nachweise werden aus einer Hand dokumentiert.
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Bei Problemen (Kultur fällt aus, Frist gerät in Gefahr)
Ein Verantwortlicher klärt und handelt.
Beide Modelle haben ihre Berechtigung - für kurze, einfache Maßnahmen kann Vermittlung genügen. Bei langen Bindungsdauern und prüfungsrelevanten Nachweisen ist die Frage nach dem Verantwortlichen aber die entscheidende.
Drei Leistungsarten, ein Vertrag
Flächenbereitstellung, Umsetzung sowie Pflege & Monitoring - einzeln buchbar oder im Komplettpaket. Wald ist unser Schwerpunkt, aber nicht das Ganze: 14 Maßnahmen im Portfolio.
Flächenbereitstellung
Eigener Bestand, Flächen-Netzwerk oder gezielter Zukauf - im richtigen Naturraum für Ihren Eingriff.
- Eigener Flächenbestand
- Bundesweites Partnernetzwerk
- Naturraum-Analyse vor Zusage
Umsetzung
Herstellung der Maßnahme mit eigenen Teams oder Nachunternehmern - auch direkt auf Ihrer Fläche.
- Erstaufforstung & Waldumbau
- Grünland, Hecken, Streuobst u.a.
- Start typischerweise in unter 4 Wochen
Pflege & Monitoring
Entwicklungspflege und Nachweisdokumentation über die gesamte Bindungsdauer von 25-30 Jahren.
- Freischnitt & Nachpflanzungen
- Laufende Erfolgskontrolle
- Prüffähige Nachweise für die Behörde
Flächenbereitstellung
Nicht jeder Vorhabenträger hat eine passende Fläche zur Hand - deshalb ist Flächenbereitstellung eine eigenständige Leistung bei KOI. Wir stellen Flächen im richtigen Naturraum bereit: aus eigenem Bestand, über unser Flächen-Netzwerk oder durch gezielten Zukauf.
Jede Fläche wird vor Zusage auf naturschutzfachliche Eignung und Anerkennungsfähigkeit geprüft - die Abstimmung mit der zuständigen Behörde erfolgt vor der Umsetzung.
Eigener Bestand
Flächen aus dem KOI-Portfolio
Flächen-Netzwerk
Zugriff auf Partnerflächen deutschlandweit
Zukauf
Gezielter Erwerb, wenn Bestand und Netzwerk nicht passen
Naturraum-geprüft
Abstimmung mit Behörde vor Zusage
Umsetzung
Umsetzung heißt: Die Kompensationsmaßnahme wird tatsächlich hergestellt - mit eigenen Teams oder bewährten Nachunternehmern, im eigenen Namen und auch direkt auf der Fläche des Kunden. Wald ist unser Schwerpunkt: Erstaufforstung und Waldumbau setzen wir seit Jahren mit eigenen Pflanzteams um.
Daneben deckt KOI das gängige Maßnahmenspektrum ab - Extensivgrünland, Hecken, Streuobstwiesen, Blühstreifen und mehr. Entsiegelung und Gewässermaßnahmen realisieren wir über unser Partnernetzwerk.
Alle 14 Maßnahmen im ÜberblickErstaufforstung
Bei der Erstaufforstung werden bisher unbewaldete Flächen - etwa ehemalige Ackerflächen oder Grünland - in standortgerechte Mischwälder umgewandelt. Die Maßnahme gilt als anerkannte Kompensation nach §§ 13 ff. BNatSchG.
Von der Genehmigungsplanung über die Pflanzung bis zur mehrjährigen Entwicklungspflege übernehmen wir den gesamten Prozess und koordinieren die Abstimmung mit Naturschutzbehörde und Landesforstamt.
Behördlich anerkannt
Abgestimmt mit UNB & Landesforst
Rechtssicher
Anerkennungsfähig nach BNatSchG
Naturschutzfachlich
Standortgerechte Baumartenwahl
Vollservice
Planung bis Abnahme aus einer Hand
Waldumbau
Der Waldumbau überführt instabile Nadelholz-Monokulturen in naturnahe, klimaresiliente Mischwälder. Dies reduziert Risiken durch Trockenheit, Schädlinge und Waldbrand erheblich.
Durch schrittweise Einbringung von Laubholz und standortgerechten Nadelhölzern entsteht ein stabiler, artenreicher Wald, der besser an den Klimawandel angepasst ist.
Nutzen für Projektträger
- Anerkannte Kompensationsmaßnahme nach BNatSchG
- Dokumentierte ökologische Aufwertung
- Langfristige Sicherung der Kompensationsleistung
Nutzen für Natur & Region
- Erhöhte Widerstandsfähigkeit gegen Klimaextreme
- Verbesserter Wasserhaushalt
- Neue Habitate für heimische Arten
Weitere Maßnahmen
Neben Erstaufforstung und Waldumbau setzen wir weitere anerkannte Kompensationsmaßnahmen um - von Biotopvernetzung bis Streuobst. Alle 14 Maßnahmen im Detail finden Sie in unserer Maßnahmen-Übersicht.
Hecken & Feldgehölze
Anlage von Hecken und Feldgehölzen als Biotopvernetzung und Windschutz.
Extensivgrünland
Umstellung von Acker- oder Intensivgrünland auf extensive Mahd- und Weidenutzung.
Blühflächen
Mehrjährige Blühflächen für Bestäuber und als Nahrungshabitat für Vögel.
Streuobstwiesen
Anlage und Pflege von Streuobstwiesen als artenreiche Kulturlandschaft.
Pflege & Monitoring
Die Herstellung einer Maßnahme ist erst der Anfang. Anrechenbar bleibt eine Kompensation nur, wenn sie über die gesamte Bindungsdauer gepflegt und nachgewiesen wird - bei uns über 25-30 Jahre, als eigenständige, gleichrangige Leistung.
Wir übernehmen Freischnitt, Nachpflanzungen und Erfolgskontrollen ebenso wie die laufende Dokumentation gegenüber Naturschutzbehörde und Landesforstamt - unabhängig davon, ob wir die Fläche mitgebracht oder die Maßnahme auf Ihrer Fläche umgesetzt haben.
Entwicklungspflege
Freischnitt & Nachpflanzungen nach Bedarf
Erfolgskontrolle
Regelmäßige Bonitur vor Ort
Nachweisdokumentation
Prüffähig für Behörde und Genehmigungsverfahren
25-30 Jahre
Ein Ansprechpartner über die gesamte Laufzeit
Enthalten im Komplettpaket und in der Umsetzung auf Ihrer Fläche.
FAQ zu unseren Leistungen
Was ist der Unterschied zwischen Erstaufforstung und Waldumbau?
Bei der Erstaufforstung werden bisher unbewaldete Flächen (z.B. Ackerland) in neuen Wald umgewandelt. Beim Waldumbau werden bestehende Nadelholz-Monokulturen in klimaresiliente Mischwälder überführt. Beide Maßnahmen sind anerkannte Kompensationsformen nach BNatSchG.
Bietet KOI auch Kompensationsmaßnahmen außerhalb des Waldes an?
Ja. Wald ist unser Schwerpunkt, aber nicht das Ganze: Wir setzen das gängige Maßnahmenspektrum um - Extensivgrünland, Hecken, Streuobstwiesen, Blühstreifen und mehr. Entsiegelung und Gewässermaßnahmen realisieren wir über unser Partnernetzwerk.
Wie lange dauert eine Kompensationsmaßnahme?
Die Pflanzung erfolgt typischerweise innerhalb weniger Wochen. Die Entwicklungspflege läuft über 3-5 Jahre, bis die Kultur als „gesichert" gilt. Die rechtliche Bindung besteht in der Regel 25-30 Jahre. Pflege und Monitoring über diesen gesamten Zeitraum übernehmen wir als eigenständige Leistung.
Welche Baumarten werden gepflanzt?
Wir setzen auf standortgerechte, klimaresiliente Baumartenmischungen. Typischerweise Traubeneiche, Stieleiche, Rotbuche, Hainbuche, Winterlinde und ergänzend Nadelhölzer wie Douglasie. Die genaue Mischung wird anhand der Standortanalyse und behördlicher Vorgaben festgelegt.
Sind die Maßnahmen behördlich anerkannt?
Ja, alle unsere Kompensationsmaßnahmen werden vor Umsetzung mit der zuständigen Naturschutzbehörde und dem Landesforstamt abgestimmt. Sie erhalten eine schriftliche Bestätigung der Anerkennungsfähigkeit für Ihr Genehmigungsverfahren.
Was kostet eine Kompensationsmaßnahme?
Die Kosten hängen von Maßnahmentyp, Flächengröße, Standort und Leistungsumfang ab - pauschale Hektarpreise führen erfahrungsgemäß in die Irre, weil sie unterschiedliche Leistungen vergleichen. Wir kalkulieren jedes Projekt einzeln und erstellen ein transparentes Angebot mit allen Positionen.
Welche Maßnahme passt zu Ihrem Projekt?
Wir beraten Sie gerne zu den verschiedenen Kompensationsoptionen und finden gemeinsam die optimale Lösung.