Ihr Acker kann mehr als klassische Pacht
Gerade Grenzertragsstandorte lassen sich nüchtern vergleichen: hier schwankende Pacht, dort ein fest vereinbarter Vertrag über 25-30 Jahre - und die Fläche bleibt Ihr Eigentum.
Klassische Pacht vs. Kompensationsfläche
Keine Rechenspiele mit Preisen - sondern ein Vergleich der Struktur. Gerade auf Grenzertragsstandorten fällt der Unterschied deutlich aus.
Klassische Pacht
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Laufzeit
Meist kurze Pachtperioden mit wiederkehrender Neuverhandlung.
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Planbarkeit der Einnahmen
Schwankt mit Ernte, Marktpreis und der Entwicklung des regionalen Pachtmarkts.
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Abhängigkeit von Wetter & Preisen
Trockenjahre, Ernteausfälle und Preisverfall wirken sich unmittelbar aus.
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Pflegeaufwand
Bewirtschaftung liegt beim Pächter - oder bei Ihnen selbst, wenn Sie den Acker halten.
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Eigentum
Bleibt bei Ihnen, die wirtschaftliche Nutzung liegt aber beim Pächter.
Kompensationsfläche
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Laufzeit
Ein Vertrag über 25-30 Jahre - einmal verhandelt, dann fest.
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Planbarkeit der Einnahmen
Vertraglich fixiert über die gesamte Laufzeit - unabhängig vom Agrarmarkt.
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Abhängigkeit von Wetter & Preisen
Kein Bezug zu Ernteertrag oder Rohstoffpreisen - die Fläche entwickelt sich unabhängig davon.
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Pflegeaufwand
KOI übernimmt Pflanzung, Freischnitt, Erfolgskontrolle und Nachpflanzung vollständig.
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Eigentum
Bleibt ebenso bei Ihnen - über die Laufzeit vertraglich abgesichert.
Wann sich Kompensation für Ackerflächen rechnet
Nicht jeder Acker ist ein guter Kandidat - aber ein bestimmter Flächentyp taucht in der Praxis auffällig oft auf: Grenzertragsstandorte auf sandigen Böden, wie sie in weiten Teilen Brandenburgs verbreitet sind. Auf diesen leichten, wasserdurchlässigen Standorten schlagen Trockenjahre besonders hart durch - die Erträge schwanken stärker als auf besseren Böden, und genau diese Schwankung macht die landwirtschaftliche Planung schwierig.
Hinzu kommt die Flächenform selbst: kleine, schmale oder schlecht geschnittene Schläge lassen sich mit moderner Landtechnik oft nur mit Umwegen bewirtschaften. Restflächen zwischen Straßen, Gewässern oder Waldrändern, spitz zulaufende Ecken oder isolierte Splitterflächen bringen in der Bewirtschaftung überproportional viel Aufwand für vergleichsweise wenig Ertrag.
Genau an diesem Punkt setzt die Überlegung an: Wo die Bewirtschaftung strukturell wenig einbringt, kann eine Kompensationsfläche eine nüchterne Alternative sein - mit einem festen Vertrag statt schwankender Erträge, ohne dass Sie Ihr Eigentum aufgeben. Ob das im Einzelfall zutrifft, hängt von Lage, Bodenqualität und der jeweils zuständigen Behörde ab - deshalb prüfen wir jede Fläche individuell, statt pauschal zu urteilen.
Wann lohnt sich Kompensation statt Bewirtschaftung?
Sandige Böden, Trockenschäden, kleine oder schlecht geschnittene Schläge: Wo die Bewirtschaftung wenig einbringt, kann die Fläche als Kompensationsfläche deutlich mehr leisten - mit einem festen Vertrag statt schwankender Erträge.
KOI sucht kontinuierlich Acker- und Offenland-Flächen in Brandenburg für Erst- und Ersatzaufforstung. Wir übernehmen die gesamte Abwicklung - von der Behördenabstimmung bis zur langjährigen Entwicklungspflege.
Acker unverbindlich anbietenPlanbare Einnahmen statt Ertragsrisiko
Verträge mit 25-30 Jahren Laufzeit - unabhängig von Wetter, Preisen und Ernteausfällen.
Ertragsschwache Lagen besonders geeignet
Grenzertragsstandorte, die in der Bewirtschaftung wenig einbringen, sind als Kompensationsfläche oft attraktiver verwertbar.
Komplette Abwicklung durch KOI
Genehmigungen, UNB-/UFB-Abstimmung, Pflanzung und Entwicklungspflege - kein Aufwand auf Ihrer Seite.
Ökologische Aufwertung
Aus dem Acker wird ein standortgerechter Mischwald - eine dauerhafte Aufwertung Ihrer Fläche.
Welche Ackerflächen kommen infrage?
Wir prüfen jede Fläche individuell - diese Merkmale sind ein guter Anhaltspunkt.
Ackerfläche ab ca. 1 ha
Für Erstaufforstung
Bevorzugt zusammenhängende Schläge - auch ertragsschwache Lagen sind gut geeignet.
Grenzertragsstandorte
Besonders interessant
Sandige, trockene oder schlecht geschnittene Flächen mit geringem landwirtschaftlichem Ertrag.
Brachflächen
Eignungsprüfung erforderlich
Ungenutzte Flächen ohne bestehende Schutzausweisungen kommen ebenfalls in Betracht.
Hochertragsflächen
Nicht geeignetMeist unwirtschaftlich
Gute Böden mit stabilen Erträgen sind in der Bewirtschaftung meist wertvoller - hier lohnt Kompensation selten.
FFH- oder NSG-Flächen
Nicht geeignetSchutzgebiete
Gesetzlich geschützte Biotope und Schutzgebietsflächen sind als Kompensationsflächen nicht verwendbar.
Fragen von Landwirten & Eigentümern
Warum eignet sich mein Acker für Kompensation?
Für Erst- und Ersatzaufforstungen werden Offenland-Flächen benötigt - Ackerflächen sind dafür der klassische Ausgangspunkt. Besonders ertragsschwache Lagen, die landwirtschaftlich wenig einbringen, sind als Kompensationsfläche oft attraktiver verwertbar.
Wie wird die Vergütung berechnet?
Die Vergütung richtet sich nach Flächengröße, Standortqualität, Maßnahmentyp und Vertragslaufzeit. Nach der Eignungsprüfung erhalten Sie ein individuelles Angebot. In der Praxis bieten Kompensationsprojekte attraktivere Konditionen als viele landwirtschaftliche Pachtverhältnisse, besonders für ertragsschwache Lagen.
Was ist mit laufenden Pachtverträgen?
Ist Ihr Acker aktuell verpachtet, prüfen wir gemeinsam mit Ihnen die Restlaufzeit und den Übergang. In der Praxis lässt sich ein Wechsel häufig zum Vertragsende sauber vorbereiten - abhängig von den konkreten Pachtbedingungen sprechen wir das individuell durch.
Kann ich Teilflächen anbieten?
Ja. Auch wenn nur ein Teil Ihres Schlages als Grenzertragsstandort infrage kommt, prüfen wir die Teilfläche separat. Zusammenhängende Teilflächen sind dabei einfacher zu planen als stark zersplitterte Restflächen.
Bleibt die Fläche mein Eigentum?
Ja. Die Kompensationsmaßnahme wird über eine langfristige vertragliche Vereinbarung gesichert - Ihr Eigentum an der Fläche bleibt unberührt.
Wie groß muss die Fläche mindestens sein?
Als Richtwert gilt eine Mindestgröße von etwa 1 Hektar, bevorzugt als zusammenhängender Schlag. Auch mehrere benachbarte Teilflächen können infrage kommen - wir prüfen das individuell.
Was passiert mit meiner Fläche nach der Pflanzung?
KOI übernimmt die vollständige Entwicklungspflege über die gesamte Vertragslaufzeit: Freischneidearbeiten, Erfolgskontrolle, Nachpflanzungen und Dokumentation. Sie haben keinen eigenen Pflegeaufwand. Nach Ablauf der Vertragslaufzeit entscheiden Sie über die weitere Nutzung.
Sie haben Ackerflächen in Brandenburg?
Nennen Sie uns Lage, Größe und aktuelle Nutzung - wir melden uns innerhalb von 2 Werktagen mit einer ersten Einschätzung. Kostenlos und unverbindlich.
Telefonisch: +49 1512 9722463 · Mo-Fr 09-17 Uhr