Kompensation in Brandenburg
Erstaufforstung und Waldumbau als anerkannte Kompensationsmaßnahmen. Eigene und vermittelte Flächen in allen Landkreisen Brandenburgs – ganzheitliche Umsetzung bis zur Endabnahme.
Schnellstart fuer Projekttraeger in Brandenburg
Wenn Sie kurzfristig eine belastbare Loesung fuer Kompensationsflaechen, Massnahmenumfang und Genehmigungslogik benoetigen, starten Sie am besten mit einem klaren Dreischritt: Flaechenverfuegbarkeit pruefen, Umsetzungsmodell festlegen, Behoerdenabstimmung vorbereiten.
Warum Brandenburg ideal für Waldkompensation ist
Brandenburg ist mit ca. 1,1 Millionen Hektar Waldfläche das waldreichste Bundesland in Ostdeutschland. Gleichzeitig bestehen rund 70% dieser Wälder aus Kiefern-Monokulturen, die besonders anfällig für Trockenheit, Sturm und Schädlingsbefall sind.
Dies schafft ein enormes Potenzial für ökologisch wertvolle Kompensationsmaßnahmen: Sowohl Erstaufforstungen auf landwirtschaftlichen Flächen als auch Waldumbau bestehender Nadelholzbestände sind anerkannte Maßnahmen nach BNatSchG und LWaldG Brandenburg.
Erstaufforstung
Neuanlage klimaresilienter Mischwälder auf Acker- und Grünland
Waldumbau
Umwandlung von Kiefern-Monokulturen zu Laubmischwäldern
Rechtssicherheit
Maßnahmen nach BNatSchG und LWaldG mit behördlicher Abnahme
Regionale Nähe
Sitz in Potsdam, Flächen in allen 14 Landkreisen verfügbar
Verfügbare Flächen nach Landkreis
Geprüfte Flächen in ganz Brandenburg, erschlossen durch eigene Bestände und unser Netzwerk aus Flächeneigentümern und Forstbetrieben.
So funktioniert Kompensation in Brandenburg
Von der Bedarfsanalyse bis zur behördlichen Abnahme der gesicherten Kultur – wir begleiten Sie durch den gesamten Prozess.
Bedarfsermittlung
Wir analysieren Ihren Kompensationsbedarf nach BNatSchG und LWaldG Brandenburg und ermitteln den erforderlichen Flächenbedarf.
Flächenauswahl
Aus eigenen Beständen und unserem Partnernetzwerk wählen wir passende Standorte im korrekten Naturraum für Ihr Projekt.
Behördenabstimmung
Wir übernehmen die Kommunikation mit Forst- und Naturschutzbehörden, erstellen alle erforderlichen Unterlagen und begleiten die Genehmigung.
Umsetzung
Wir pflanzen selbst und greifen ergänzend auf regionale Dienstleister zurück – Erstaufforstung und Waldumbau nach der Waldbau-Richtlinie Brandenburg.
Pflege & Monitoring
5-7 Jahre Kulturpflege bis zur gesicherten Kultur mit regelmäßigen Statusberichten und dokumentierter Abnahme durch die Forstbehörde.
Gesetzliche Grundlagen in Brandenburg
Kompensationsmaßnahmen in Brandenburg unterliegen einem klaren rechtlichen Rahmen, der sowohl Bundes- als auch Landesrecht umfasst.
Alle Fachbegriffe im GlossarBNatSchG §§ 13–19
Bundesnaturschutzgesetz – regelt die Eingriffsregelung und verpflichtet zur Vermeidung, Minimierung und Kompensation von Eingriffen in Natur und Landschaft.
HVE Brandenburg
KernregelwerkHinweise zum Vollzug der Eingriffsregelung (MLUK 2009) – das zentrale Bewertungsinstrument. Definiert Biotoptypenlisten, Bewertungsmethodik und Kompensationsberechnung für alle UNB-Entscheidungen.
LWaldG Brandenburg § 8
Landeswaldgesetz – regelt Waldumwandlung und Ersatzaufforstung. Bei Waldrodung ist Ersatz im Verhältnis 1:1 bis 1:3 je nach Wertigkeit erforderlich.
Waldbau-Richtlinie (Grüner Ordner)
Enthält verbindliche Vorgaben für Aufforstungen: Baumartenmischungen, Pflanzverbände, Pflegestandards. Grundlage für behördliche Anerkennung der Kompensation.
Baumartenmischungstabelle (BMT)
Standortbezogene Empfehlungen für klimaresiliente Baumartenkombinationen unter Berücksichtigung von Boden, Wasserhaushalt und Klimaprognosen.
Häufige Fragen zur Kompensation in Brandenburg
Welche Kompensationsmaßnahmen sind in Brandenburg anerkannt?
Wie groß muss eine Kompensationsfläche in Brandenburg sein?
Welche Baumarten werden bei Aufforstungen in Brandenburg verwendet?
Wie lange dauert eine Kompensationsmaßnahme bis zur Abnahme?
Was kostet Waldkompensation in Brandenburg?
Kompensationsbedarf in Brandenburg?
Wir finden die passende Fläche für Ihr Projekt und übernehmen die komplette Umsetzung – von der Genehmigung bis zur gesicherten Kultur.