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Landkreis Potsdam-Mittelmark

Kompensation im Landkreis Potsdam-Mittelmark

110 ha verfügbare Flächen für Erstaufforstung und Waldumbau. Naturraumkongruenz gesichert, Behördenabstimmung mit UNB Potsdam-Mittelmark inklusive.

110
Hektar gesamt
~31
ha Erstaufforstung
~79
ha Waldumbau
2
Naturräume
Infrastruktur & Gewerbe

Waldkompensation in Potsdam-Mittelmark

Potsdam-Mittelmark ist mit rund 2.575 km² der zweitgrößte Landkreis Brandenburgs. Die Lage im unmittelbaren Berliner Umland treibt eine dynamische Siedlungs- und Gewerbeentwicklung, die regelmäßig Kompensationsbedarf auslöst. Ausgedehnte Waldgebiete im Fläming und in den Mittelbrandenburgischen Platten ermöglichen sowohl Erstaufforstung als auch den Umbau von Kiefernmonokulturen.

Zuständige Behörde

Untere Naturschutzbehörde

Landkreis Potsdam-Mittelmark

Website Potsdam-Mittelmark

Zusätzlich zuständig: Untere Forstbehörde (Erstaufforstung § 9 LWaldG)

Naturraumkongruenz

Naturräume in Potsdam-Mittelmark

Kompensationsmaßnahmen sollen nach BKompV Anlage 4 im selben Naturraum wie der Eingriff erfolgen. Potsdam-Mittelmark umfasst 2 Naturräume.

D10

Mittelbrandenburgische Platten und Niederungen

Erstaufforstung 115 ha
Waldumbau 288 ha
Gesamt: 403 ha Anfrage
D11

Fläming

Erstaufforstung 75 ha
Waldumbau 188 ha
Gesamt: 263 ha Anfrage
Ablauf

So funktioniert Kompensation in Potsdam-Mittelmark

Von der Bedarfsanalyse bis zur behördlichen Abnahme — wir begleiten Sie durch den gesamten Prozess im Landkreis Potsdam-Mittelmark.

01

Bedarfsermittlung

Wir analysieren Ihren Kompensationsbedarf nach BNatSchG und LWaldG Brandenburg für Ihr Projekt im Landkreis Potsdam-Mittelmark.

02

Flächenauswahl

Aus unserem Portfolio mit 110 ha verfügbaren Flächen in Potsdam-Mittelmark wählen wir passende Standorte im korrekten Naturraum.

03

Behördenabstimmung

Wir übernehmen die Kommunikation mit der UNB Potsdam-Mittelmark und der zuständigen Forstbehörde, erstellen alle Unterlagen und begleiten die Genehmigung.

04

Umsetzung & Pflege

Unsere Teams führen Erstaufforstung oder Waldumbau nach Waldbau-Richtlinie Brandenburg durch — mit 5–7 Jahren Kulturpflege bis zur behördlichen Abnahme.

Rechtlicher Rahmen

Gesetzliche Grundlagen

BNatSchG §§ 13–19

Eingriffsregelung: Vermeidung, Minimierung und Kompensation von Eingriffen in Natur und Landschaft.

HVE Brandenburg

Kern

Hinweise zum Vollzug der Eingriffsregelung (MLUK 2009): Biotoptypenbewertung, Kompensationsberechnung und Bilanzierungsmethodik.

LWaldG BB § 8

Waldumwandlung und Ersatzaufforstung. Ersatz im Verhältnis 1:1 bis 1:3 je nach Wertigkeit.

BKompV Anlage 4

Naturraumgliederung: Kompensation im selben Naturraum wie der Eingriff (Naturraumkongruenz).

Waldbau-Rl. (Grüner Ordner)

Verbindliche Vorgaben für Baumartenmischung, Pflanzverbände und Pflegestandards in Brandenburg.

Flächenpoolverordnung

Regelung zur Nutzung von Maßnahmen- und Flächenpools für die Kompensation (§ 16 BNatSchG, § 7 BbgNatSchAG).

Praxisleitfaden

Wie Projekte im Landkreis Potsdam-Mittelmark typischerweise vorbereitet werden

In der Praxis beginnt die Kompensationsplanung im Landkreis Potsdam-Mittelmark meist mit einer sauberen Zuordnung von Eingriff, Naturraum und Maßnahmenziel. Entscheidend ist, dass Flächenverfügbarkeit, Naturschutzfachlichkeit und Genehmigungslogik früh gemeinsam betrachtet werden. Genau hier entstehen sonst häufig Zeitverluste: Wenn Flächen erst spät geprüft werden oder Unterlagen nicht auf die Anforderungen der zuständigen Behörde abgestimmt sind, verschiebt sich der gesamte Projektzeitplan.

Für Vorhabenträger ist deshalb ein strukturierter Ablauf sinnvoll: zunächst Eingriffsumfang und Bilanzierungsansatz klären, anschließend realistische Flächenoptionen im passenden Naturraum sichern, danach die Abstimmung mit UNB und Forstbehörde takten. So lassen sich Nachforderungen reduzieren und Entscheidungen schneller treffen. Je nach Projektart kann zusätzlich eine belastbare Pflege- und Monitoring-Planung entscheidend sein, damit die Maßnahme auch über mehrere Jahre nachvollziehbar umgesetzt und dokumentiert wird.

Besonders relevant im Landkreis Potsdam-Mittelmark: Die Ausführung muss nicht nur rechnerisch passen, sondern auch operativ funktionieren - von Pflanzfenstern bis zur Flächenerreichbarkeit für Pflegeeinsätze. Ein früh abgestimmtes Vorgehen mit klaren Verantwortlichkeiten zwischen Planung, Umsetzung und Dokumentation erhöht typischerweise die Prozesssicherheit und verbessert die Chancen auf eine reibungsarme behördliche Abnahme.

Kurz-Checkliste für Projektträger

  • Ist der Kompensationsbedarf fachlich und zeitlich belastbar beschrieben?
  • Sind Flächenoptionen im passenden Naturraum bereits vorgeprüft?
  • Gibt es einen abgestimmten Unterlagenplan für UNB und Forstbehörde?
  • Sind Pflege, Monitoring und Nachweisdokumentation von Beginn an mitgeplant?
FAQ

Häufige Fragen zur Kompensation in Potsdam-Mittelmark

Welche Kompensationsmaßnahmen sind in Potsdam-Mittelmark üblich?

Aufgrund der hohen Bautätigkeit im Berliner Umland besteht in Potsdam-Mittelmark regelmäßig Bedarf an Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen. Typische Maßnahmen sind Erstaufforstungen auf Ackerflächen und der Waldumbau bestehender Kiefernforste zu standortgerechten Laubmischwäldern gemäß Waldbau-Richtlinie Brandenburg.

In welchen Naturräumen liegt Potsdam-Mittelmark?

Der Landkreis liegt in den Naturräumen D10 (Mittelbrandenburgische Platten und Niederungen) und D11 (Fläming). Kompensationsmaßnahmen werden von der zuständigen UNB bevorzugt innerhalb des gleichen Naturraums anerkannt.

Gibt es Flächenpools in Potsdam-Mittelmark?

In Brandenburg regelt die Flächenpoolverordnung (FPV) die Nutzung von Maßnahmen- und Flächenpools. Pool-Betreiber können Kompensationsverpflichtungen Dritter gegen Zahlung übernehmen. Zertifizierte Flächenpools bieten einen naturschutzfachlichen Mehrwert mit reduziertem Flächenbedarf.

Kompensationsbedarf in Potsdam-Mittelmark?

Wir finden die passende Fläche im Landkreis Potsdam-Mittelmark und übernehmen die komplette Umsetzung — von der Behördenabstimmung bis zur gesicherten Kultur.